Reminder nächster Bewerbungsstart

Der MA Film richtet sich an junge Filmemacher*innen aus audiovisuellen kreativen Bereichen (u.a. Regie, Produktion, Kamera, Editing, Sounddesign, Drehbuch, Szenenbild).

Leitbild des Studiums ist der*die kreative Filmemacher*in, der*die mit ausgeprägten Teamgeist sowie Interesse an ko-kreativen Arbeitsmethoden, künstlerisch-gestalterischer Recherche und gesellschaftlich relevanten Themen neue filmsprachliche Ausdrucksformen und innovative Formate entwickelt.

Schwerpunkte:

  • ko-kreatives Arbeiten in Theorie und Praxis
  • Erweiterung der Expertise im eigenen und jenseits des eigenen Fachgebiets
  • Auseinandersetzung mit Fragen der Ästhetik und Repräsentation, mit kontemporären Filmschaffen und gesellschaftlich-kulturellen Themen (Critical Studies)
  • Vertiefte Kenntnisse der Auswertungswege für audiovisuelle Produktionen, Analyse und Erprobung von zukunftsweisenden Tendenzen in diesen Bereichen (z.B. Audience Studies)

Der MA-Studiengang verfeinert die Filmsprache der Studierenden durch kreativitätsorientiertes, ko-kreatives Training und stärkt ihre Position in der Industrie durch Branchenanbindung und Networking.

Überblick

GESELLSCHAFTSRELEVANTES FILMEMACHEN

Der Vollzeit-Masterstudiengang Film ermöglicht es jungen Medienschaffenden, ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen, um mit ihrer Arbeit das Publikum herauszufordern und zu bereichern - durch gesellschaftlich relevante Themen und innovative Filme. Unterstützt durch profilierte Filmemacher*innen entwickeln sie ihre Künstler*innenpersönlichkeiten und ihre filmsprachlichen Ausdrucksformen weiter.

In seinem zweijährigen Curriculum verbindet der MA Film vier zentrale Elemente:

1. Praxisorientierung:
Module zu den Bereichen Entwicklung, Mis-en-scène, Produktion und Auswertung sowie zu prozessbezogenen Themen wie Erstellung von Förderanträgen, Networking und Vermarktungsstrategien.

2. Projektorientierung:
Während des gesamten Studiums durchlaufen die Studierenden mehrere Projektphasen. Dabei entwickeln sie in ko-kreativer Arbeit innovative Filmprojekte, von denen zwei im Verlauf des Studiums realisiert werden.

3. Kontextualisierung:
Wissenschaftliche und anwendungstheoretische Module erweitern die Praxisinhalte im Hinblick auf kritisches und systemisches Denken, gesellschaftliche Relevanz, soziale Verantwortung in der Filmbranche.

4. Präsentation / Vernetzung:
Filmarbeiten, Pitches/Präsentationen vor Branchenvertreter*innen, Netzwerkveranstaltungen, Exkursionen und eine internationale Hochschulkooperation fördern gezielt den Zugang zum Film-Markt und den Ausbau des eigenen Netzwerks.

Begleitet durch die Fachprofessur und Tutor*innen entwickeln die Studierenden im 4. Semester ihr Master-Projekt.

Das Studium bietet Raum für ein künstlerisches Forschungsfeld in Vorbereitung auf eine Branche, die immer komplexeren Rahmenbedingungen gegenübersteht und darauf vermehrt mit neuen Inhalten, Ästhetische Formen, Arbeitsweisen und -strukturen reagieren muss.

Individuelle und kollektive Präsentationen, Netzwerkveranstaltungen und Exkursionen fördern gezielt den Zugang zum Film-Markt und den Ausbau des eigenen Netzwerks.

Filmemacher*innen aus audiovisuellen kreativen Bereichen (z. B. Regie, Produktion, Kamera, Drehbuch, Szenenbild oder Editing) mit einem ausgeprägten Teamgeist, Interesse an innovativen ko-kreativen Arbeitsmethoden sowie gesellschaftlich relevanten Themen, künstlerischer Forschung und Recherche und mindestens einem Jahr einschlägiger Berufserfahrung. Bewerber*innen müssen über einen BA oder einen gleich- oder höherwertigen Abschluss verfügen. In begründeten Ausnahmefällen können Bewerber*innen mit außergewöhnlichem künstlerischem Talent, denen eine oder mehrere dieser formalen Voraussetzungen fehlen, die Teilnahme an diesem Programm als Weiterbildungsteilnehmer*innen beantragen..

Absolvent*innen des MA FILMs sind in der Lage, gesellschaftlich relevante Themen zu identifizieren und damit den Markt mit innovativen ästhetischen und produktionsbezogenen Konzepten bereichern. Sie werden dafür ausgebildet, neue Verfahren und Formate zu erkennen, zu entwickeln und umzusetzen. Als Regisseur*innen, Drehbuchautor*innen, Bildgestalter*innen, Produzent*innen, Editor*innen und Sounddesigner*innen mit umfassenden Kenntnissen in Methoden der Steuerung kreativer Zusammenarbeit sind sie in der Lage, direkt in der audiovisuellen Branche zu arbeiten und dabei fremde oder eigene Ideen umzusetzen. Die Kenntnisse kooperativer Prozesse, produktionsbezogener Aspekte und neuer Medien ermöglichen ihnen sich als Künstler zu bestätigen und darüber hinaus,  weitere Positionen in der audiovisuellen Medienproduktion zu besetzen.

Struktur

Das 4-semestrige Vollzeit-Masterstudium ist modularisiert und setzt sich aus den folgenden Modulen zusammen:

KO-KREATIVEN PROJEKTMODULE
Das Masterprojekt eingeschlossen, durchlaufen die Studierenden im Laufe des Studiengangs verschiedene Projektphasen, die inhaltlich jeweils einen anderen Schwerpunkt setzen und in ihrer Komplexität aufeinander aufbauen. Darin werden Stoffe gemeinsam entwickelt und realisiert.

MODULE KRITISCHES DENKEN
Die Module Kritisches Denken dienen der Ausprägung einer Künstler*innenpersönlichkeit, der eigenen Positionierung als Filmemmacher*in, der Analyse gesellschaftlicher Fragestellungen und der künstlerischen Relevanz des Medium Film unter anderem durch die Auseinandersetzung mit unterschiedliche kontemporäre Filmbewegungen. Zentrale Aspekte sind Praxis und Reflexion filmisch-künstlerischer Arbeit als erweiterte Formen des Denkens.

SEMESTER 1

Kritisches Denken 1:
Positionierung der Studierenden als Individuen und als Gruppe, unter anderem durch das Verfassen eines Manifests. Gemeinsam werden relevante Stoffe festgelegt und der eigene Lernprozess reflektiert. Erste Konzeptionierung eines künstlerisch-gestalterischen Rechercheprojektes.

Fachpraxis und ko-kreative Projektarbeit 1:
Erprobung von ko-kreativer, iterativer künstlerischer Teamarbeit.Entwicklung, Realisation und Postroduktion eines ko-kreativen Kurzfilmprojekts. Projektbezogener Fachpraktischer Unterricht in Drehbuch, Regie, Cinematography, Produktion und Editing.

SEMESTER 2

Kritisches Denken 2:
Zusätzliche Impulse für eine Neupositionierung und Förderung des kreativen sowie kritischen Denkens der Studierenden. Fortführende Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Mediums Film und neuen, innovativen Formaten. Entwicklung eines individuellen künstlerisch-gestalterischen Rechercheprojektes.

Fachpraxis und ko-kreative Projektarbeit 2:
Teamfindung, Stoff- u. Projektentwicklung für ein umfangreiches, ko-kreatives Abschlussprojekt (Kurzdokumentar- oder Spielfilm), Mis-en-scène, Dokumentarfilm-Regie, Schauspielführung, Erstellung von Förderanträgen, Pre-Visualisierung.

SEMESTER 3

Kritisches Denken 3
Praxis und Reflexion filmisch-künstlerischer Arbeit als erweiterte Formen des Denkens. Konzeptionelle Auswertung und Präsentation der künstlerisch-gestalterischen Recherche-Projekte;  

Fachpraxis und ko-kreative Projektarbeit 3
u.a. Überarbeitung von Förderanträgen und Projektanmeldungen, Produktions- und Drehvorbereitung, Regiekonzept, Ästhetisches Konzept, Auflösung,  Audience Design, Auswertung, Vermarktungsstragien und Publikumsfindung, Kooperation mit einer internationalen Hochschule.

SEMESTER 4

Masterprojekt und Kolloquium

Der MA Film ist ein viersemestriger, Vollzeit-Masterstudiengang mit 120 ECTS.

SEMESTER 1 – 3:

  • 6 Wochen Präsenzzeit pro Semester (Unterricht in der Regel an fünf Tagen pro Woche von 10 bis 16/ 17 Uhr)
  • 11 – 12 Wochen Projektzeit (i. d. R. Eigenstudium bzw. Teamarbeit plus Projektberatung)

SEMESTER 4:

ca. 2 Wochen Anwesenheitspflicht (zuzüglich mündliche Prüfung und Projektpräsentation)

Nach erfolgreicher Masterprüfung wird der akademische Grad »Master of Arts« (M. A.) verliehen.

Jedes Modul wird mit einer Prüfung abgeschlossen, in der Regel mit einer Arbeitsprobe, an der die Studierenden die Fortschritte ihrer ko-kreativen Arbeit aufzeigen. Bei einzelnen Modulen wird diese durch einen Essay oder eine Hausarbeit ergänzt.

Am Ende des Studiums wird ein filmisches Projekt als Masterarbeit erstellt und ergänzt durch eine mündliche Prüfung (Kolloquium).

Die Masterarbeit im MA Film dient der ko-kreativen Entwicklung einer innovativen Filmerzählung, die in den vorigen Modulen entwickelt und gestaltet wurde.

Im Kolloquium werden in Form eines Fachgesprächs Aspekte der vorgestellten, ko-kreativen Projektarbeit vertieft.

Studieren in Köln

Studieren im Medienland NRW

Der Medienstandort Nordrhein-Westfalen gehört zu den innovativsten und wirtschaftsstärksten Metropolregionen Europas.
Die Stadt Köln kann nicht nur auf eine 2000-jährige Geschichte verweisen, sondern hat sich längst als einer der pulsierendsten Medien-Hotspot in Deutschland etabliert. Ein Drittel der deutschen Fernsehprogramme wird in Köln produziert. Wichtige TV- und Radiosender, zahlreiche renommierte Film-, TV- und Web-Produktionsfirmen, Studios, Verlage und Kreativagenturen haben ihren Sitz in der Stadt und ziehen ein innovatives und künstlerisches Publikum an. Darüber hinaus entsteht in Köln und NRW eine große und weiter wachsende Zahl von spannenden internationalen Produktionen.

Die ifs ist im Kreativ- und Medienquartier Schanzenstraße in Köln-Mülheim angesiedelt – in unmittelbarer Nähe zu TV-Produktionsfirmen, Studios, Verlagen, einem Radiosender und dem Schauspiel Köln.

Lehrende

Fachprofessor

Prof. Ciro Cappellari

Prof. Ciro Cappellari

Professur Filmisches Erzählen im gesellschaftlichen Kontext

Professor*innen
Autor, Regisseur, DoP u. a. ABDULLA IBRAHIM: A STRUGGLE FOR LOVE (Adolf-Grimme-Preis), SCHWARZFAHRER (Oscar®)
Alle

Lehrende

Foto Jana Cisar
© Coline Cisar

Jana Cisar

Lehrende
Unabhängige Filmproducerin und Produktions- und Herstellungsleiterin
Foto Sarah M. Lewis-Cappellari
© Ciro Cappellari

Sarah Lewis

Lehrende
Cultural Producer, Pädagogin und Performance-Künstlerin, Doktorandin in Performance Studies und Eugene-Cota-Robles-Stipendiatin an der UCLA
Foto Uli Schueppel
© schueppel-films/P.Morosan

Uli Schueppel

Lehrende
Filmemacher & Medienkünstler
Die gemeinsame Arbeit an filmischen Projekten und den kollektiven Ansatz bei den Studierenden bringen mir neue Erkenntnisse, Sichtweisen und Erfahrungen. Der Austausch mit erfahrenen Filmschaffenden und die enge Zusammenarbeit mit ihnen, ist für mich ein sehr wertvoller Teil des Studiums. Auch der nahe Bezug zur Berufswelt und die praktisch-filmischen Übungen sind wichtiges Wissen, was wir erhalten und mitnehmen können.

Johanna Menschner

Studierende im MA Film

Johanna Menschner
Ursprünglich wollte ich einen Master in Regie machen. Der MA Film hat mir aber viel mehr geboten. Durch die interdisziplinäre und kollaborative Herangehensweise wurden mein Blick und meine Haltung als Filmemacher insgesamt in Frage gestellt und verändert. Die häufigen Diskussionen mit meinen Kommiliton*innen haben diese Haltung geschliffen und vertieft.

Sergej Waldrat

Studierender im MA Film

Sergej Waldrat

Studiengebühren & Finanzierung

Studiengebühren

Die Studiengebühren für den MA Film betragen 2.750 Euro für EU-Bürger*innen und 3.750 für Nicht-EU-Bürger*innen pro Semester. Darin enthalten sind 250 Euro Beitrag für den ifs-Förderverein.

Die ifs ist Kooperationspartner der TH Köln und alle Studierende der ifs sind an der TH Köln eingeschrieben und können die Service-Angebote der TH nutzen, wie zum Beispiel das Semester-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr, den Zugang zum International Office der TH oder zu den Sportkursen und -anlagen.

Du hast Fragen? Wir helfen gern weiter!

Filmemachen ist Teamwork!